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Positive Psychotherapie Preis

Positive Psychotherapie Preis

Die Prof. Peseschkian Stiftung - Internationale Akademie für Positive und Transkulturelle Psychotherapie - vergibt den Internationalen Positive Psychotherapie-Preis, gegründet von Professor Nossrat Peseschkian.

Der Preis wird für Initiativen zur Förderung der Positven Psycho-therapie im Dienste der Menschheit vergeben.
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Die Positive Psychotherapie beinhaltet drei Prinzipien und neun Thesen

Die drei Prinzipien der Positiven Psychotherapie

1. Das Prinzip der Hoffnung auf der Basis eines positiven Menschenbilds im Sinne einer globalen Identität

2. Das Prinzip der Balance: Konfliktdynamik und Konfliktinhalt im Sinne einer sozialen Identität

3. Das Prinzip der Beratung: Fünf Stufen der Therapie und Selbsthilfe im Sinne der Alltagsidentität

Die neun Thesen der Positiven Psychotherapie

1. Die positive Psychotherapie berücksichtigt die positiven Aspekte jeder Krankheit. Praktisch sieht dies so aus, dass wir nach der Bedeutung fragen, die ein Symptom für einen Menschen und seine Gruppe hat und dabei auch die "positive" Bedeutung miterfassen: Welche positiven Aspekte hat das Erröten? Welche Vorteile bringen Hemmungen mit sich? Welche Funktionen erfüllen Schlafstörungen? Was bedeutet für mich die Tatsache, dass ich Angst oder Depressionen habe? usw.

2. Die Mikrotraumentheorie berücksichtigt Konfliktinhalt und Konfliktdynamik: Ausgehend von der Frage "Was haben alle Menschen gemeinsam (das Bewusstsein der Gemeinsamkeit und Einheit) und wodurch unterscheiden sie sich (das Bewusstsein der Individualität und Einzigartigkeit)?" beschreibt die positive Psychotherapie ein Inventar von Konfliktinhalten (Aktual- und Grundfähigkeiten): Häufig sind es keineswegs die großen Ereignisse, die zu Störungen führen, sondern die immer wiederkehrenden kleinen seelischen Verletzungen, die schließlich ein Charakterbild formen, das für einzelne Konflikte besonders anfällig ist ("Steter Tropfen höhlt den Stein!").

3. Das transkulturelle Denken ist Grundlage der positiven Psychotherapie: Sie bezieht die Vielfalt der individuell, familiär und kulturell determinierten Erscheinungsformen ein und fördert eine Einheit in der Mannigfaltigkeit.

4. Konzepte, Mythologien und orientalische Geschichten werden gezielt in die therapeutische Situation einbezogen: Geschichten unterstützen den Abbau innerer Widerstände und erleichtern die Durchführung der Selbsthilfe, welche die psychotherapeutischen Maßnahmen ergänzt.

5. Jeder Mensch ist einzigartig: Die Therapie wird den Bedürfnissen des Patienten angepasst.

6. Familienmitglieder als Individuen und gesellschaftliche Faktoren als Rahmenbedingungen werden in den  therapeutischen Prozess einbezogen.

7. Die Begriffe der positiven Psychotherapie kann jeder verstehen: Sprachbarrieren sind ausgeräumt (Chancengleichheit in der Psychotherapie).

8. Die positive Psychotherapie bietet ein Grundkonzept für den Umgang mit allen Krankheiten und Störungen; sie beinhaltet 3 Schwerpunkte: Prophylaxe, eigentliche Therapie und Nachsorge (universale Anwendbarkeit).

9. Die positive Psychotherapie bietet durch ihr inhaltliches Vorgehen ein Konzept, innerhalb dessen sich verschiedene Methoden und Fachrichtungen sinnvoll ergänzen können (metatheoretischer und metapraktischer Aspekt).

Über die Methode der Positiven Psychotherapie