Die fünf Stufen der Therapie innerhalb der einzelnen Sitzung und der gesamten Therapie stellen eine Strukturierung des spontan ablaufenden kommunikativen Prozesses dar. Sie werden vom Therapeuten durch eine entsprechende Haltung, Einleitungsfragen, Geschichten, Assoziationshilfen oder vorangegangene Themen moderiert. Das fünfstufige Vorgehen gibt in der Positiven Psychotherapie sowohl dem Therapeuten als auch dem Patienten Halt und Sicherheit und bereitet den Patienten frühzeitig auf die Konfliktverarbeitung und Selbsthilfe vor, insbesondere auf die Zeit nach der Therapie.

 

Quelle: Positive Psychotherapie (Reihe: Wege der Psychotherapie), H. Peseschkian / A. Remmers, 2013, Ernst Reinhardt Verlag, München, S. 92.

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